DNS-Probleme können frustrierend sein, besonders wenn sie dazu führen, dass Ihre Website ausfällt oder Dienste nicht funktionieren. Wenn solche Probleme auftreten, neigt man dazu, anzunehmen, dass das Problem an einem Teil Ihrer Domain-Konfiguration liegt. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Ursache mit Ihrem Registrar, DNS-Anbieter oder Hosting zusammenhängen kann.
In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie die Zuständigkeiten dieser Parteien aufschlüsseln und wie Sie feststellen können, woher das Problem stammt, um es schneller zu lösen.
Zuständigkeitsaufteilung: Registrar, DNS-Anbieter oder Hosting?
Der erste Schritt zur Lösung eines DNS-Problems ist es zu verstehen, wer für was zuständig ist. Jeder Bestandteil Ihrer Domain-Infrastruktur hat eine eigene Rolle.
1. Registrar: Domain-Status & Nameserver-Delegation
Ihr Registrar ist verantwortlich für:
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Verwaltung des Domain-Status , einschließlich ob die Domain aktiv, gesperrt oder abgelaufen ist
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Konfiguration der Nameserver-Delegation die Ihre Domain mit einem DNS-Anbieter und anderen Diensten verbindet
Wenn es ein Problem mit dem Registrierungsstatus Ihrer Domain gibt oder die Nameserver nicht korrekt eingerichtet sind, funktioniert DNS nicht richtig. Zum Beispiel, wenn Ihre Domain abgelaufen oder nicht erneuert wurde, findet keine DNS-Auflösung statt.
Häufige Probleme im Zusammenhang mit dem Registrar:
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Die Domain ist abgelaufen oder gesperrt
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Nameserver sind falsch konfiguriert oder fehlen
2. DNS-Anbieter: DNS-Einträge und Antworten
Ihr DNS-Anbieter ist verantwortlich für das Hosting Ihrer DNS-Einträge und die Beantwortung von DNS-Anfragen. Dazu gehören:
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DNS-Einträge: A-Einträge, CNAME-Einträge, MX-Einträge usw.
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Beantwortung von DNS-Anfragen: Sicherstellung, dass, wenn jemand Ihre Website aufruft, er zum richtigen Server geleitet wird
Wenn die DNS-Einträge falsch konfiguriert sind oder ein Problem mit den Servern Ihres DNS-Anbieters vorliegt, ist Ihre Website möglicherweise nicht erreichbar oder bestimmte Dienste funktionieren nicht.
Häufige Probleme mit DNS-Anbietern:
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Falsche DNS-Einträge (z. B. fehlende oder falsche A-, CNAME- oder MX-Einträge)
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DNS-Anbieter hat Ausfälle oder Probleme bei der DNS-Auflösung
3. Hosting: Server und Website-Verfügbarkeit
Ihr Hosting-Anbieter ist verantwortlich für:
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Bereitstellung des Servers auf dem Ihre Website gespeichert ist
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Sicherstellen, dass Ihre Website-Dateien für Nutzer zugänglich sind
Wenn Ihre Website offline ist, die DNS-Einträge jedoch auf den richtigen Server zeigen, liegt das Problem meistens beim Hosting-Anbieter. Es könnte durch einen Serverfehler, Fehlkonfiguration oder einen laufenden Serverausfall verursacht werden.
Häufige Hosting-Probleme:
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Website-Dateien wurden nicht korrekt auf den neuen Host hochgeladen
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Hosting-Server ist ausgefallen oder hat Ausfallzeiten
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Fehlkonfiguration des Servers oder der Datenbank
Wie man die Quelle des DNS-Problems identifiziert
Sobald Sie die Rollen von Registrar, DNS-Anbieter und Hosting verstehen, können Sie diese Schritte befolgen, um herauszufinden, woher das Problem stammt:
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Überprüfen Sie den Domain-Status: Melden Sie sich zuerst bei Ihrem Registrar-Konto an, um zu überprüfen, ob die Domain aktiv oder abgelaufen ist. Ist sie abgelaufen oder gesperrt, funktioniert DNS nicht richtig.
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DNS-Einträge überprüfen: Verwenden Sie ein DNS-Abfrage-Tool (wie
digodernslookup), um zu prüfen, ob die DNS-Einträge korrekt konfiguriert sind. Stellen Sie sicher, dass die Einträge auf die richtige IP-Adresse zeigen und der TTL-Wert (Time to Live) entsprechend gesetzt ist. -
Hosting-Verfügbarkeit prüfen: Wenn die DNS-Einträge richtig aussehen und die Domain aktiv ist, Ihre Website jedoch weiterhin nicht erreichbar ist, liegt das Problem wahrscheinlich bei Ihrem Hosting-Anbieter. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Hosting-Konto aktiv ist und die Website-Dateien korrekt hochgeladen wurden.
Fehlerbehebung-Checkliste:
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Abgelaufene Domain → Prüfen Sie beim Registrar
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Fehler in DNS-Einträgen → Prüfen Sie die Einstellungen beim DNS-Anbieter
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Website ist offline → Prüfen Sie die Verfügbarkeit des Hostings
Nutzer verwechseln oft Probleme zwischen Registrar, DNS-Anbieter und Hosting-Anbieter, was zu unnötigen Support-Anfragen führen kann.
Häufige Missverständnisse:
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"Wenn die Domain nicht abgelaufen ist, muss DNS in Ordnung sein."
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"DNS-Probleme sind immer die Schuld des Registrars."
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"Wenn die Seite nicht erreichbar ist, ist DNS falsch."
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"Der Wechsel des DNS-Anbieters löst alle Probleme."
Das Verständnis der unterschiedlichen Rollen jedes Bestandteils hilft, Probleme schneller zu lösen und stellt sicher, dass Sie sich an das richtige Support-Team wenden.
Indem Sie die Rollen Ihres Registrars, DNS-Anbieters und Hosts verstehen, können Sie die Quelle von DNS-Problemen schnell identifizieren. Bei Problemen spart Ihnen ein systematisches Vorgehen bei der Fehlerbehebung Zeit und verhindert unnötige Verwirrung.
Schritte für eine effiziente Fehlerbehebung:
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Domain-Status prüfen bei Ihrem Registrar
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DNS-Einträge verifizieren bei Ihrem DNS-Anbieter
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Serververfügbarkeit gewährleisten bei Ihrem Hosting-Anbieter
Indem Sie wissen, wer für was verantwortlich ist, können Sie DNS-Probleme ohne unnötige Verzögerungen lösen.
Als von der ICANN akkreditierter Registrar, unterstützt Nicenic Nutzer dabei, diese Zuständigkeiten effizient zu navigieren und stellt sicher, dass DNS-Probleme schnell mit klaren Supportwegen gelöst werden.
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